Wie erkennt man gute Zigarren?

Sie können der ultimative Genuss sein: Gute Zigarren haben schon manchem Mann von Welt den Abend verschönert. Umso ärgerlicher aber ist es, wenn man feststellt, dass man sein Geld für minderwertige Ware ausgegeben hat. Die alte Mär von der anhand der Asche erkennbaren Qualität hilft nicht viel weiter: Einerseits muss die Zigarre dafür geraucht werden, und sobald das möglich ist, ist sie normalerweise bereits bezahlt. Andererseits erklären Profis, dass die Asche nichts über die Qualität einer Zigarre aussagt, sondern nur darüber, wie schnell oder langsam sie geraucht wurde.

Nub Habano 460 Cigar

Nub Habano 460 (Bild: Cigar Jack)

Zum Glück gibt es Merkmale, die schon vor dem Kauf verraten, ob es sich um gute Zigarren handelt: Wer das Deckblatt der Zigarre genau betrachtet, wird feststellen, ob sich darin dicke Adern befinden oder nicht. Ist dem so, wird die Zigarre nicht besonders gut schmecken, da die Adern nur Nikotin und kein Aroma enthalten.

Das Deckblatt enthält noch einen weiteren Hinweis auf gute Zigarren: Wenn es keine Risse aufweist, wird der Rauch kräftiger und aromatischer. Da man den Rauch einer Zigarre nicht inhaliert, sondern nur das Aroma genießt, ist also ein intaktes Deckblatt von großer Wichtigkeit für den vollkommenen Genuss.

Wenn die Zigarre gut aussieht, folgt der Drucktest: Hier hilft leider nur Erfahrung. Eine Zigarre, die sich hart anfühlt, ist unangenehm zu rauchen, da durch die eng zusammengelegten Blätter kein guter Zug entsteht. Eine Zigarre dagegen, bei der die Tabakblätter zu lose gewickelt sind, brennt zu schnell und zu heiß und hinterlässt einen unangenehmen Geschmack im Mund.

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